05. Januar 2026

Mit der Bonner Universitätsstiftung in Dresden Mit der Bonner Universitätsstiftung in Dresden

Im Rahmen der Masterarbeit in den Technischen Sammlungen Dresden

Hanna Töpfer studiert im Master Lehramt für Mathematik und Chemie an der Universität Bonn. Im Zeitraum vom 02.09. bis 06.09.2025 unternahm sie im Rahmen der Recherche für ihre Masterarbeit eine Reise nach Dresden. Ziel des Aufenthalts war eine teilnehmende Beobachtung im „Erlebnisland Mathematik“ in den Technischen Sammlungen Dresden, einem Science Center mit mathematischem Schwerpunkt. Im Fokus standen die Interaktion von Besucherinnen und Besuchern mit ausgewählten Exponaten sowie das pädagogische Ausstellungskonzept. Ermöglicht wurde die Reise durch die finanzielle Förderung der Bonner Universitätsstiftung. In ihrem Reisebericht schildert sie ihre fachlichen Eindrücke und Erfahrungen vor Ort.

Erlebnisland Mathematik Dresden
Erlebnisland Mathematik Dresden © Hanna Töpfer
Alle Bilder in Originalgröße herunterladen Der Abdruck im Zusammenhang mit der Nachricht ist kostenlos, dabei ist der angegebene Bildautor zu nennen.
Bitte füllen Sie dieses Feld mit dem im Platzhalter angegebenen Beispielformat aus.
Die Telefonnummer wird gemäß der DSGVO verarbeitet.

Ich studiere Mathematik und Chemie auf Lehramt im Master und schreibe meine Masterarbeit in den Bildungswissenschaften über zwei Science Center, die beide den Schwerpunkt Mathematik haben: Das „Haus der Mathematik“ in Wien und das „Erlebnisland Mathematik“ in Dresden.

Anfang September 2025 habe ich eine Studienreise nach Dresden unternommen, um dort in den Technischen Sammlungen Dresden Informationen über das Science Center Erlebnisland Mathematik zu erhalten.

Während meines Aufenthalts habe ich in einer zentral gelegenen Pension gewohnt, welche eine gute Verkehrsanbindung an die Technischen Sammlungen Dresden aufweist. Im Vorfeld habe ich mich über die Internetseite mit dem Ausstellungskonzept und den Exponaten vertraut gemacht. Die Exponate werden mit mathematischen Vertiefungstexten gestützt, wodurch über die bloße Erfahrbarkeit eines Phänomens herausgegangen werden kann. Diese Informationen konnte ich durch Gespräche mit Verantwortlichen vertiefen.

Die spielerische Entdeckung von Mathematik durch aktives Ausprobieren und Erforschen der Ausstellungsstücke ist das Kernziel des Erlebnislands Mathematik. Vor Ort werden die Besucherinnen und Besucher durch speziell geschulte Explainerinnen und Explainer beim Ausstellungsbesuch begleitet. Diese Unterstützung dient dazu, neben dem eigenständigen Erforschen der Exponate, eine mathematische Vertiefung zu erzielen. Während meines Aufenthalts erlebte ich einen freundlichen und offenen Austausch mit den Explainerinnen und Explainern, sowie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Technischen Sammlungen Dresden, wofür ich mich bedanken möchte. Alle Personen vor Ort haben mich bestmöglich unterstützt.

An den Vormittagen und Mittagen sind vorab gebuchte Schulführungen für Kinder der Primar- und Sekundarstufe angeboten worden. Nach einer kurzen Einführung in das Ausstellungskonzept dürfen die Schülerinnen und Schüler anschließend eigenständig die Exponate ihrer Wahl erforschen. Das Erlebnisland Mathematik bietet darüber hinaus bereits Vorschulkindern die Möglichkeit, einen spielerischen Zugang zur Mathematik zu erhalten. Im eigens konzipierten Epsilon-Bereich können jüngere Besucherinnen und Besucher in einen ersten Kontakt mit mathematischen Phänomenen kommen.

Im Zuge der Masterarbeit habe ich mir zuvor zwei Exponate herausgesucht, an denen ich eine verdeckte teilnehmende Beobachtung der Besuchenden durchführte. Der Fokus lag auf der Interaktion der Besucherinnen und Besucher mit den Exponaten, bezüglich der Beschäftigungsdauer und Beschäftigungsart. Durch die Vielzahl an Ausstellungsstücken im Erlebnisland Mathematik hegte ich vorab Zweifel, ob die gewählten Exponate aufgrund der Raumposition überhaupt von Besucherinnen und Besuchern erprobt werden würden. Diese Sorge erwies sich als unbegründet, da sowohl Schülerinnen und Schüler, als auch Privatpersonen die Exponate erforschten.

Die Technischen Sammlungen Dresden können ganztägig von Privatpersonen besucht werden, sodass das Erlebnisland Mathematik auch häufig von Familien aufgesucht wird. Trotz guten Wetters haben viele Besucherinnen und Besucher das Angebot wahrgenommen.

Neben den eindrucksvollen Technischen Sammlungen Dresden, die unter Anderem Innovationen der Vergangenheit und Moderne thematisieren, habe ich im Anschluss an die Recherchen die Möglichkeit gehabt, die Stadt Dresden zu besichtigen. Die historische Altstadt mit der Semperoper und der Dresdener Frauenkirche hat ein Highlight für mich dargestellt. Durch meine Studienreise habe ich wertvolle Erkenntnisse für die Masterarbeit sammeln können.

Ein Bericht von Hanna Töpfer

Lejla Smjecanin
Stabsstelle Stiftung und Fundraising I Bonner Universitätsstiftung
Dechenstraße 3-11
53115 Bonn

Tel.: +49 228 73-7889
E-Mail: l.smjecanin@uni-bonn.de

Wird geladen