Die Gäste wurden zunächst von Dr. Simone Mergen, Direktorin der Abteilung Bildung und Besucherservice des Hauses der Geschichte, begrüßt. Anschließend hieß Prof. Dr. Rainer Hüttemann, Vorstandsvorsitzender der Bonner Universitätsstiftung, die Anwesenden willkommen. In seinem Grußwort würdigte er insbesondere das Engagement der Förderinnen und Förderer, das die positive Entwicklung des Deutschlandstipendiums an der Universität Bonn erst möglich macht.
Bei der gemeinsamen Besichtigung der neuen Dauerausstellung erhielten die Teilnehmenden spannende Einblicke in die deutsche Geschichte seit 1945. Neben historischen Exponaten und multimedialen Präsentationen regten insbesondere die interaktiven Elemente zum Nachdenken und zum Austausch an. Das Motto der Ausstellung spiegelte dabei auch den Gedanken des Deutschlandstipendiums wider: Jede und jeder Einzelne trägt mit seinem Engagement dazu bei, Zukunft mitzugestalten.
Während des anschließenden Get-Togethers standen die persönlichen Begegnungen im Mittelpunkt. Die Stipendiatinnen und Stipendiaten berichteten von ihrem Studium, ihrem gesellschaftlichen Engagement und den Möglichkeiten, die ihnen das Deutschlandstipendium eröffnet. Gleichzeitig bot der Abend Raum für neue Kontakte, persönliche Gespräche und den Austausch von Erfahrungen zwischen Fördernden und Geförderten.
Seit dem Wintersemester 2013/14 engagiert sich die Universität Bonn gemeinsam mit ihren Förderinnen und Förderern für das Deutschlandstipendium. Die aktuelle Förderperiode läuft vom 1. Oktober 2025 bis zum 30. September 2026. Mit derzeit 315 Stipendien für herausragende Studierende konnte die Zahl der Geförderten gegenüber dem Vorjahr erneut deutlich gesteigert werden.
Auch für das kommende Förderjahr ist das Interesse ungebrochen: Mehr als 1.500 Studierende haben sich um ein Deutschlandstipendium beworben. Neben hervorragenden Studienleistungen wird bei der Auswahl insbesondere gesellschaftliches Engagement berücksichtigt – ein Kriterium, das viele der an diesem Abend anwesenden Stipendiatinnen und Stipendiaten eindrucksvoll mit Leben füllten.
Der Sommerempfang zeigte einmal mehr, dass das Deutschlandstipendium weit mehr ist als finanzielle Förderung: Es schafft Begegnungen, eröffnet Perspektiven und verbindet Menschen, die Verantwortung für die Zukunft übernehmen.