Dank der großzügigen Unterstützung der Bonner Universitätsstiftung konnte ich vom 30. Oktober bis 1. November 2025 am 4. Gemeinschaftskongress Deutscher Zahnmedizinischer Fachgesellschaften in Berlin teilnehmen. Der Kongress findet alle vier Jahre statt und bietet Zahnärztinnen und Zahnärzten die Möglichkeit, sich interdisziplinär auszutauschen, neue wissenschaftliche Erkenntnisse zu gewinnen und innovative Ansätze für die Patientenversorgung zu diskutieren.
Die einzelnen Fachgesellschaften präsentierten im Rahmen des Kongresses eigene wissenschaftliche Programme, die ein breites Spektrum aktueller Themen der Zahnmedizin abdeckten.
Besonders hervorzuheben waren die Patientenfalldiskussionen, bei denen Expertinnen und Experten unterschiedlicher Spezialisierungen gemeinsam Strategien zur bestmöglichen Versorgung komplexer Fälle erarbeiteten. Dieses Format verdeutlichte, wie entscheidend die interdisziplinäre Zusammenarbeit in der modernen Zahnmedizin ist.
Neben den wissenschaftlichen Sitzungen bot auch die Industrieausstellung Einblicke in aktuelle Entwicklungen und Innovationen. Zahlreiche Aussteller präsentierten neue Materialien und digitale Technologien, die zukünftig zur weiteren Verbesserung der zahnmedizinischen Versorgung beitragen können.
Ich selbst hatte die Ehre, mein Promotionsthema sowohl in der „Wissenschaftsarena“ als auch im Rahmen des Programms für den Arbeitskreis Kiefer-Gesichts-Prothetik vorstellen zu dürfen. In meiner Pilotstudie untersuche ich die Kauleistung bei Patientinnen und Patienten nach Ober- oder Unterkieferteilresektion nach vollständig chirurgisch-prothetischer Rehabilitation. Ziel der Studie ist es, funktionelle Parameter und klinische Ergebnisse zu erfassen, um langfristig die Lebensqualität dieser Patientengruppe zu verbessern.
Ich möchte mich ganz herzlich bei der Bonner Universitätsstiftung bedanken, denn die Teilnahme am Gemeinschaftskongress hat nicht nur mein fachliches Wissen erweitert, sondern auch mein Interesse für patientenorientierte Forschung weiter gestärkt.
Ein Bericht von Theresa Trenz