Forschung aus Bonn auf internationaler Bühne
Im März 2026 nahm Lukas Mild, Doktorand im Arbeitskreis von Prof. Dr. K. G. Wagner am Pharmazeutischen Institut der Universität Bonn, am 15th World Meeting on Pharmaceutics, Biopharmaceutics and Pharmaceutical Technology (PBP) in Prag teil – einer der weltweit bedeutendsten Konferenzen im Bereich der pharmazeutischen Technologie. Begleitet wurde er dabei von einem Reisekostenstipendium der Bonner Universitätsstiftung.
Mit der Bonner Universitätsstiftung in London
Die Philip C. Jessup International Moot Court Competition ist der weltweit größte Wettbewerb im Bereich der simulierten Gerichtsverhandlungen. Nachdem er zum ersten Mal im Jahre 1960 stattfand, wird er einmal jährlich abgehalten und zieht Teilnehmende von rund 700 juristischen Fakultäten aus etwa 100 verschiedenen Ländern an. Die Teams von den einzelnen Fakultäten erhalten einen Fall aus dem Bereich des Völkerrechts zur Bearbeitung. Dies beinhaltet sowohl die schriftliche Ausarbeitung des Falles als auch die Verteidigung und Begründung der eigenen Argumente in einer simulierten Gerichtsverhandlung.
Für den Wettbewerb 2026 konnte zum ersten Mal seit ein paar Jahren wieder ein Team aus Bonner Studierenden zusammengestellt werden, um im Namen der Universität Bonn anzutreten. In Vorbereitung auf dieses Ereignis reisten die Teammitglieder gemeinsam nach London, wo sie sich mit Expert*innen austauschen und hilfreiche Tipps erhalten konnten. Gefördert wurden sie bei diesem Vorhaben mit einem Reisekostenstipendium aus den Mitteln des Prof. Dr. Walther Hubatsch Stiftungsfonds.
Mit der Bonner Universitätsstiftung in Guatemala
Marie Botzet arbeitet in diesem Jahr an ihrer Promotion, die in den Bereich der Abteilung für Altamerikanistik der Universität Bonn fällt. In der Feldsaison 2025, die in der Zeit vom 1. Mai bis zum 7. Juni 2025 stattfand, konnte sie dafür an verschiedenen Ausgrabungsstätten in Guatemala Informationen und Material sammeln. Das von ihr geleitete Projekt verfolgte das Ziel, das Wissen über die Geschichte eines wichtigen Königreichs der Klassischen Mayaperiode zu erweitern. Gefördert wurde dieses Projekt mit Mitteln aus dem Prof. Dr. Walther Hubatsch Stiftungsfonds.
With the University of Bonn Foundation in Panama
Brenda M. Mazumba is a Master's student in the field of Geography of Enviromental Risks and Human Security. In december 2025 she travelled to Panama in order to participate in an international conference on desertification, sand and dust storms and the question, how different genders are impacted and threatened by these natural phenomenons. Her travel report provides an insight into her experiences.
Mit der Bonner Universitätsstiftung nach Malta
Ann-Sophie Schweizer und Julia Klotz, beide Doktorandinnen an der Professur für Molekulare Lebensmitteltechnologie des Instituts für Ernährungs- und Lebensmittelwissenschaften, traten im vergangenen Oktober eine Reise nach Malta an. Dort fand der World Congress on Polyphenols Applications statt, der jedes Jahr Vertreter*innen aus Forschungseinrichtungen und aus der Industrie zusammenbringt, die sich mit der Erforschung von Polyphenolen beschäftigen. Polyphenole sind sogenannte sekundäre Pflanzenstoffe, die Pflanzen zwar nicht zum Überleben benötigen, die jedoch einige nützliche Zwecke erfüllen. So geben sie pflanzlichen Lebensmitteln ihre Farbe und tragen beispielsweise zur Abwehr von Schädlingen und zum Schutz vor hoher UV-Strahlung bei. Es gibt inzwischen einige Hinweise darauf, dass Polyphenole auch positive Auswirkungen auf Menschen haben, wenn wir diese über unsere Ernährung aufnehmen.
Welche Erfahrungen Frau Schweizer und Frau Klotz auf dem Kongress sammeln konnten, erzählen sie in ihrem Reisebericht. Gefördert wurden die Reisekostenstipendien aus den Mitteln des Stiftungsfonds Lebensmitteltechnologie.
Auszeichnungen für Abschlussarbeiten im Fach Geschichtswissenschaft
Am 10. Juni 2026 fand erstmalig die Verleihung des Historischen Preises des Hauft-Gatermann-Stiftungsfonds für herausragende Abschlussarbeiten auf dem Gebiet der Geschichtswissenschaft statt. Der Stiftungsfonds ist nach der Bonner Journalistin Irene Hauft-Gatermann benannt, die die Bonner Universitätsstiftung als Erbin einsetzte, um langfristig die Forschung und Lehre im Bereich der Geschichtswissenschaft an der Uni Bonn zu fördern.
Mit der Bonner Universitätsstiftung in Utrecht
Hitzewellen, Dürreperioden, Starkregen, Überflutungen - Extremwetterereignisse werden weltweit zu einem immer häufiger auftretenden Phänomen, auch in Deutschland. Starke Stürme mit oft verheerenden Folgen fallen ebenfalls in die Kategorie der „Extremwetter". Und regen Menschen an den verschiedensten Orten dieser Welt dazu an, zu diesem spannenden und vielseitigen Thema zu forschen. Ein Nachwuchswissenschaftler in diesem Bereich ist Erik Brune, Masterstudent im Fach „Physik der Erde und Atmosphäre“. Im vergangenen Jahr nahm er an der „European Conference on Severe Storms 2025" teil, die in Utrecht stattfand. Neben der Vorstellung seines eigenen Forschungsthemas, konnte er spannende Vorträge anhören und in den direkten Austausch mit Expert*innen aus diesem Bereich treten. Unterstützt wurde er dabei durch ein Reisekostenstipendium aus den Mitteln des Prof. Dr. Walther Hubatsch Stiftungsfonds.
Mit der Bonner Universitätsstiftung in Glasgow
Anne Schröder arbeitet an ihrem Doctor of Philosophy im Fachbereich Klinische Forschung, Versorgungsforschung, Populationsforschung und Datenwissenschaften an der Medizinischen Fakultät der Universität Bonn. Im vergangenen November erhielt sie ein Reisekostenstipendium aus den Mitteln des Prof. Dr. Walther Hubatsch Stiftungsfonds, mit dem sie nach Glasgow reiste, um an der Konferenz der International Society for Pharmacoeconomics and Outcomes Resarch teilzunehmen. Wie es ihr bei ihrem ersten eigenen Vortrag auf einer internationalen Konferenz ergangen ist, welche Erfahrungen sie gesammelt hat und was sie von dieser Reise mitnehmen konnte, erzählt die Doktorandin in ihrem Reisebericht.