11. September 2026

Mit der Bonner Universitätsstiftung nach Malta Mit der Bonner Universitätsstiftung nach Malta

Teilnahme am World Congress on Polyphenols Applications

Ann-Sophie Schweizer und Julia Klotz, beide Doktorandinnen an der Professur für Molekulare Lebensmitteltechnologie des Instituts für Ernährungs- und Lebensmittelwissenschaften, traten im vergangenen Oktober eine Reise nach Malta an. Dort fand der World Congress on Polyphenols Applications statt, der jedes Jahr Vertreter*innen aus Forschungseinrichtungen und aus der Industrie zusammenbringt, die sich mit der Erforschung von Polyphenolen beschäftigen. Polyphenole sind sogenannte sekundäre Pflanzenstoffe, die Pflanzen zwar nicht zum Überleben benötigen, die jedoch einige nützliche Zwecke erfüllen. So geben sie pflanzlichen Lebensmitteln ihre Farbe und tragen beispielsweise zur Abwehr von Schädlingen und zum Schutz vor hoher UV-Strahlung bei. Es gibt inzwischen einige Hinweise darauf, dass Polyphenole auch positive Auswirkungen auf Menschen haben, wenn wir diese über unsere Ernährung aufnehmen.  

Welche Erfahrungen Frau Schweizer und Frau Klotz auf dem Kongress sammeln konnten, erzählen sie in ihrem Reisebericht. Gefördert wurden die Reisekostenstipendien aus den Mitteln des Stiftungsfonds Lebensmitteltechnologie. 

Ann-Sophie Schweizer (links) und Julia Klotz (rechts) konnten auch ihre eigene Forschung bei einer Posterpräsentation vorstellen
Ann-Sophie Schweizer (links) und Julia Klotz (rechts) konnten auch ihre eigene Forschung bei einer Posterpräsentation vorstellen © Ann-Sophie Schweizer
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Dank der großzügigen Unterstützung des Stiftungsfonds Lebensmitteltechnologie hatten wir in diesem Jahr die Möglichkeit, am 18th World Congress on Polyphenols Applications teilzunehmen, der vom 2.‑3. Oktober 2025 auf Malta stattfand. Dort hatten wir sogar die Möglichkeit, einen Ausschnitt aus unserer Forschungsarbeit an der Professur für Molekulare Lebensmitteltechnologie des Instituts für Ernährungs- und Lebensmittelwissenschaften im Rahmen eines Posterbeitrags vorzustellen.

Der erste Kongresstag startete donnerstags mit spannenden Vorträgen zu neuen Forschungsergebnissen bezüglich Wechselwirkungen zwischen Polyphenolen und dem Darmmikrobiom sowie zu klinischen Anwendungsmöglichkeiten von Polyphenolen. Dazwischen hatten wir im Rahmen von Poster Sessions die Gelegenheit, unsere eigenen Beiträge zur Ultraschallbehandlung von Flavonoiden (Julia Klotz) beziehungsweise zu farbigen Reaktionsprodukten von Kaffeesäureestern (Ann-Sophie Schweizer) vor einem internationalen Fachpublikum zu präsentieren und uns über die vorgestellten Projekte auszutauschen. Gelegenheit zu weiteren Diskussionen boten darüber hinaus auch kurze Kaffeepausen und ein abschließendes gemeinsames Dinner am Abend.

Der zweite Tag beinhaltete weitere interessante Vorträge zu Reaktionen von Polyphenolen sowie zu Innovationen und Perspektiven in der Polyphenolforschung und endete mit der Verleihung von Preisen für die besten Beiträge, sowie abschließenden Worten der Organisatoren Marvin Edeas und Andreas Schieber.

Insgesamt war die Kongressteilnahme für uns sowohl fachlich als auch persönlich sehr bereichernd und lieferte wertvolle Impulse für unsere Forschung und Netzwerkpflege. Wir sind sehr dankbar, dass der Stiftungsfond uns diese wertvolle Erfahrung ermöglicht hat, die uns noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Ein Reisebericht von Ann-Sophie Schweizer und Julia Klotz

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